Zertifizierungen

Die Kernkompetenz der Zentren besteht darin, umfassende, integrierende Behandlungskonzepte für alle Patienten zu gewährleisten.

In Zentren erarbeiten Spezialisten aller beteiligten Fachbereiche für jeden Patienten ein fachübergreifendes, optimales Behandlungskonzept. Dies gewährleistet durch eine leitliniengerechte Diagnostik, Therapie und Nachsorge die bestmöglichen Behandlungserfolge.

Darmzentrum

Im Darmzentrum OWL wird durch Zusammenarbeit von Spezialisten der verschiedenen Fachbereiche (Hausärzte, Gastroenterologen, Visceralchirurgen, Onkologen, Radiologen, Pathologen, Strahlentherapeuten, Psychologen, onkologisch geschultem Pflegepersonal) für jeden Patienten mit einer Darmkrebserkrankung ein fachübergreifendes und somit optimales Behandlungskonzept erarbeitet.

Dieses gewährleistet durch eine leitlinienkonforme Diagnostik und Therapie die bestmöglichen Behandlungserfolge.

Das Darmzentrum in OWL hat im Jahr 2007 als eine der ersten Kliniken in Deutschland von der Deutschen Krebsgesellschaft die Auszeichnung als „zertifiziertes Darmzentrum“ erhalten und die Bedeutung als ausgewiesenes Kompetenzzentrum bestätigt bekommen.

 

EndoProthetikZentrum

Das Lukas-Krankenhaus Bünde behandelt mit großem Erfolg knapp 1.000 Patienten jährlich, die ein künstliches Gelenk benötigen. Damit zählt das Lukas-Krankenhaus Bünde zu den erfahrensten endoprothetischen Zentren in Deutschland. Unabhängige jährliche Prüfungen nach DIN ISO 9001 überwachen unsere Qualität.

Um eine hohe Qualität zu gewährleisten, erfüllen wir zahlreiche wichtige Merkmale:

  • Hohes Leistungsspektrum in Diagnostik und Therapie zur operativen Behandlung von Patienten mit Arthrose
  • Hohe Anzahl von Eingriffen in der endoprothetischen Versorgung von Hüft-, Knie- und Schultergelenken einschl. Wechseloperationen mit Austausch künstlicher Gelenke
  • Zahlreiche Patienteninformationsveranstaltungen
  • Patientenorientierte Abläufe in gut gesicherten Strukturen
  • Umfangreiche Beteiligung der Mitarbeiter an Maßnahmen der Aus-, Fort- und Weiterbildung
  • Wissenschaftliche Aktivität

Eine intensive interne und externe Kooperation besteht u.a. mit Anästhesisten und Intensivmedizinern, Radiologen, Internisten, Gefäßspezialisten, Strahlentherapeuten, Rehabilitationsärzten, Physiotherapeuten.

 

Kompetenzzentrum für Minimal-Invasive-Chirurgie

Jährlich werden im Lukas-Krankenhaus Bünde mehr als 1.000 minimal-invasive sog. Schlüsselloch-Operationen vorgenommen. Diese Anzahl von Operationen wird höchstens an zehn Krankenhäusern bundesweit erreicht.

Mit der Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Visceralchirurgie im Jahr 2010 wurden die außerordentlichen Leistungen der Klinik für Allgemeinchirurgie im Lukas-Krankenhaus offiziell anerkannt. Alle zwei Jahre wird die Kompetenz in der minimal-Invasiven Chirurgie im Lukas-Krankenhaus überprüft.

In Kombination der genannten Kompetenzzentren bildet das Darmzentrum OWL bundesweit eine nahezu einmalige Verbindung einer außergewöhnlichen Kompetenz, Qualität und Spezialisierung, die sich in Augenhöhe mit führenden Universitätskliniken befindet.

 

Selbsthilfefreundliches Krankenhaus

Das Lukas Krankenhaus ist als "Selbsthilfefreundliches Krankenhaus" anerkannt. Ein Selbsthilfefreundliches Krankenhaus zeichnet sich dadurch aus, dass es sein ärztliches und pflegerisches Handeln durch das Erfahrungswissen der Selbsthilfe erweitert, den Kontakt zwischen Patienten und Selbsthilfegruppen befördert und kooperationsbereite Selbsthilfegruppen aktiv unterstützt.

Selbsthilfegruppen werden meist von Menschen geleitet, die selbst betroffen sind, somit können persönliche Problem mit Gleichgesinnten besprochen werden. Viele Selbsthilfegruppen laden auch professionelle Mitarbeiter zu Ihren regelmäßigen Treffen ein, die Vorträge über das Krankheitsbild halten und anschließend ebenfalls für Fragen zur Verfügung stehen.

Mit welchen Selbsthilfegruppen das Lukas Krankenhaus zurzeit kooperiert erfahren Sie auf der Seite "Selbsthilfegruppen".

Weitere Informationen zu Selbsthilfegruppen gibt die Selbsthilfebeauftragte des Lukas-Krankenhauses
Frau Michaela Schmidt (05223 167 – 227).

Zertifikat Koloproktologie
 

Qualitätsmanagementsystem

Unser Qualitätsmanagementsystem für den Anwendungsbereich

  • Fachklinik für Geriatrie | Wohn- und Pflegezentrum
    Hagenstraße 47 | 32130 Enger
  • Matthias-Claudius- Haus
    In der Wörde 4 | 32130 Enger
  • Lukas-Krankenhaus Bünde
    Hindenburgstraße 56 | 32257 Bünde
  • Ausbildungsstätte für Gesundheits- und Krankenpflege
    Brunnenallee 38 | 32257 Bünde

erfüllt die Forderungen der aktuellen DIN EN ISO 9001:2015.

 

Lokales TraumaZentrum – Traumanetzwerk

Allgemeine Informationen

Jedes Jahr erleiden in Deutschland etwa 35000 Menschen lebensbedrohliche Mehrfachverletzungen und bedürfen einer möglichst schnellen aber auch kompetenten ärztlichen Versorgung. 2004 wurde von der deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) die Initiative Traumanetzwerk gestartet um die Versorgungsqualität von Schwerverletzten zu verbessern.

Hauptziel der Initiative Traumanetzwerk ist die optimale Versorgung jedes Schwerverletzten in Deutschland zu jedweder Tages- oder Nachtzeit. Empfehlungen zur Schwerverletztenversorgung in Hinblick auf Struktur, Organisation und Ausstattung wurden von der DGU niedergelegt.

Das Traumanetzwerk OWL für Schwerverletzte

Das Traumanetzwerk OWL wurde von 19 Klinken aus der Region gegründet. Neben den an der Schwerverletztenversorgung beteiligten Ärzten und Kliniken wurden auch die Rettungsdienste involviert, sodass jeder schwerverletzte Patient innerhalb von 30 Minuten vom Unfallort in ein geeignetes Krankenhaus transportiert und dort optimal versorgt wird.

Die beteiligten Kliniken müssen als lokale/regionale/überregionale Traumazentren bestimmte Ausstattungsmerkmale besitzen, die räumliche, medizintechnische und personelle Ressourcen betreffen. Neben dieser Struktur-, Ergebnis- und Prozessqualität ist eine enge organisatorische und fachliche Kooperation unter den eingebundenen Kliniken gefordert. Zu- und Rückverlegung von Schwerverletzten sind klar geregelt. Gemeinsame Qualitätszirkel und auch eine definierte Kommunikation mit den Rettungsdiensten und den beteiligten Kliniken werden veranstaltet.

Die Einhaltung der geforderten Qualitätsmerkmale wird in regelmäßigen (3-jährlichen) Abständen von einer unabhängigen Zertifizierungsfirma (DIOCERT) durch Audits jeder teilnehmenden Klinik überprüft.

Das Traumanetzwerk OWL im Lukas-Krankenhaus Bünde

Seit Initiierung des Traumanetzwerk OWL ist Dr. Menges als ausgewiesener Unfallchirurg für das lokale Traumazentrum Bünde verantwortlich. Die Einhaltung der Kriterien wurde letztmalig 2015 im Rahmen eines Audits durch die Firma DIOCERT erfolgreich überprüft.

Im Lukas-Krankenhaus versorgt ein perfekt eingespieltes Traumateam aus Anästhesisten, Unfall- und Allgemeinchirurgen in einem speziell eingerichteten Schockraum die schwerverletzten Patienten nach anerkannten Standards (ATLS). Während das Anästhesisten-Team Atmung und Kreislauf überwachen, erfolgt zeitgleich die Akutversorgung durch das chirurgische Team. Mittels Computertomographie wird der Patient vom Kopf bis Fuß durchleuchtet. So können innerhalb weniger Sekunden Knochenbrüche und innere Blutungen erkannt und die Dringlichkeit der folgenden Behandlungsschritte festgelegt werden. Bei Bedarf können zusätzlich Gefäßchirurgen, Hals-Nasen-Ohren-Ärzte und Augenärzte hinzugezogen werden. Bei Gesichtsverletzungen und Schädelhirnverletzungen bestehen enge Kooperationsabkommen mit anderen Kliniken im Traumanetz OWL, sodass auch diesbezügliche Verletzungen nach Stabilisierung des Patienten optimal versorgt werden können.

Um eine optimale Versorgung zu gewährleisten, nehmen wir an regelmäßigen Treffen der beteiligten Klinken im Rahmen so genannter Qualitätszirkel teil. Hier werden Fallbesprechungen durchgeführt aber auch Behandlungsstandards erarbeitet, sodass ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess gewährleistet ist.
Die Ergebnis- und Qualitätserfassung erfolgt über das Traumaregister. Hier müssen alle teilnehmenden Kliniken die Behandlungsdaten der Schwerverletztenversorgung einpflegen, die dann zentral ausgewertet werden. Somit können Aussagen zur Versorgungsqualität und zur Effektivität der medizinischen Behandlungsmethoden für jede beteiligte Klinik und ggf. auch Maßnahmen zur Optimierung getroffen werden.

Das Lukas-Krankenhaus Bünde gehört als zertifiziertes „Lokales Traumazentrum“ zum Traumanetzwerk OWL.

Seit vielen Jahren sind wir bemüht, unseren Patienten, die ein Kunstgelenk an Hüfte, Knie und Schulter benötigen, eine besonders hohe Qualität in der Versorgung anzubieten.

Erfahrene Operateure und Teams, hohe Fallzahlen und Medizin auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zählen zu unseren Qualitätskriterien.

Das Lukas-Krankenhaus Bünde behandelt mit großem Erfolg knapp 1.000 Patienten jährlich, die ein künstliches Gelenk benötigen.

Damit zählt das Lukas-Krankenhaus Bünde zu den erfahrensten endoprothetischen Zentren in Deutschland.
Unabhängige jährliche Prüfungen nach DIN ISO 9001 überwachen unsere Qualität.

Um eine hohe Qualität zu gewährleisten, erfüllen wir zahlreiche wichtige Merkmale:

  • Hohes Leistungsspektrum in Diagnostik und Therapie zur operativen Behandlung von Patienten mit Arthrose
  • Hohe Anzahl von Eingriffen in der endoprothetischen Versorgung von Hüft-, Knie- und Schultergelenken einschl. Wechseloperationen mit Austausch künstlicher Gelenke
  • Zahlreiche Patienteninformationsveranstaltungen
  • Patientenorientierte Abläufe in gut gesicherten Strukturen
  • Umfangreiche Beteiligung der Mitarbeiter an Maßnahmen der Aus-, Fort- und Weiterbildung
  • Wissenschaftliche Aktivität
    Eine intensive interne und externe Kooperation besteht u.a. mit Anästhesisten und Intensivmedizinern, Radiologen, Internisten, Gefäßspezialisten, Strahlentherapeuten, Rehabilitationsärzten, Physiotherapeuten.
 

Soziale Netzwerke

Anschrift

Lukas-Krankenhaus gGmbH
Hindenburgstraße 56
32257 Bünde

 

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