WEITERBILDUNG IN DER KLINIK FÜR UNFALL- UND ORTHOPÄDISCHE CHIRURGIE

Strukturierte fachärztliche Weiterbildung

Der Chefarzt der Klinik für Unfall- und orthopädische Chirurgie, Prof. Dr. med. H. Kiefer, ist nach der Weiterbildungsordnung 1993 zur vollen Weiterbildung für Unfallchirurgie, zusammen mit der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie im Lukas-Krankenhaus Bünde zur vollen Weiterbildung für Chirurgie und zur vollen Weiterbildung für die Zusatzbezeichnung Physikalische Therapie befugt.

 

Die Befugnisse zur Weiterbildung nach Weiterbildungsordnung 2005 sind von der Ärztekammer Westfalen-Lippe noch nicht publiziert (www.aekwl.de). Voraussichtlich wird im hausinternen Verbund die volle Weiterbildung für den common trunk der chirurgischen Fächer, im ortsnahen Verbund die volle Weiterbildung für den Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, und bereits bewilligt die volle Weiterbildung für die Zusatzbezeichnung Spezielle Unfallchirurgie erteilt.

 

Zur Verbesserung der Ausbildungsqualität nimmt die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie seit Anfang 2008 an dem Projekt "Strukturierte Facharztweiterbildung" unter Leitung von Prof. Dr. med. Marcus Siebold, Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen in Köln (www.kfhnw.de) teil. Ziel ist, mit evaluierten Weiterbildungselementen die Güte der Facharztweiterbildung zu sichern und nachzuweisen. Im Wettbewerb um Assistenzärztinnen und -ärzte sehen wir hier einen positiven Nutzen.

 

Wir legen Wert auf eine strukturierte, prüf- und messbare Weiterbildung mit internem Rotationsplan, die Orientierung der Ausbildung an der Weiterbildung mittels Logbuch und Kerncurriculum, Weiterbildungsmatrix, Lernstandskontrollen und regelmäßigen Weiterbildungsplanungsgesprächen.

 

Wir unterstützen Fortbildungsmaßnahmen finanziell und zeitlich, insbesondere neben Röntgen- und Rettungsmedizinkursen auch AO-Kurse Trauma I und II und die Weiterbildungskurse des BDC und der DGU für die Weiterbildungsgänge zum common trunk und zum Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. Wir nehmen am Traumanetzwerk Ostwestfalen-Lippe teil und fördern auch die Teilnahme an den dazu gehörigen Fortbildungen zur Versorgung Schwerverletzter.