Risikomanagement

Qualitätsmanagement beinhaltet auch Risikomanagement, das sich in ein ökonomisches und klinisches Risikomanagement aufteilen lässt.

Das Wort Risiko leitet sich aus dem Spanischen [risgo] bzw. dem Italienischen [risico] ab, und bedeutet „Klippe“, die man umschiffen sollte. Risikomanagement bedeutet so die Vermeidung (Umschiffung) negativer/schlechter Leistungen und/oder von Schäden.

Risikomanagement umfasst sämtliche Maßnahmen zur systematischen Erkennung, Analyse, Bewertung, Überwachung und Kontrolle von Risiken.

Ökonomisches Risiko meint dabei die Erkennung und Beseitigung bestandsgefährdender Entwicklungen, klinisches Risiko die Erkennung und Vermeidung Krankenhausinduzierter Schädigungen. Aufrüttelnd erwies sich der Artikel „To err is human Building a Safer Health System“ aus dem Jahre 2000 (Kohn LT, Corrigan JM, Donaldson MS, Washington (DC): National Academies Press (US); 2000), der multiple Gefahren im Krankenhaus aufgezeigt hatte.

Der Grundsatz der hippokratischen Tradition „Primum non nocere,zuerst nicht schaden“ gilt weiterhin unverändert für jede Behandlung.

Gerade ältere und alte Menschen sind besonderen klinischen Risiken im Krankenhaus ausgesetzt.

Die Patientensicherheit ist für uns oberste Maxime: Moderne altersmedizinische Behandlungs- und Sicherheitskonzepte (z.B. Delirprävention), Konzepte zur Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS), Sicherheitslösungen vor Patientenverwechslungen (z.B. Patientenarmbänder) und der Gebrauch von Checklisten wurden in den letzten Jahren etabliert, um den stationären Aufenthalt so sicher wie möglich zu machen.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die systematische Erfassung von Beinahe- Fehlern, die mit einem „Critical Incident Reporting System“ (CIRS) erfasst werden. Gemeldete „Beinahe- Fehler“ werden von einem Mitarbeiterteam bewertet und entsprechende Maßnahmen eingeleitet.


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