31. Januar - 4. Mai 2010
Auf den ersten Blick eingängig, gar einladend, erfreuend sind die Radierungen von Friedrich Stork sicherlich nicht. In erdigen Tönen gehalten zeigen sich auf den ersten Blick Leid, Entsetzen, geschichtliche Gewalt in handwerklich perfekt umgesetzten Szenarien.
Bis zum 4. Mai 2010 sind die Bilder noch im Galeriegang zu sehen. Bis dahin wird mancher Besucher erst den zweiten, den dritten Blick benötigen, um sich mit den Bildern intensiv auseinander zu setzen.Was sich dann offenbart, ist eine tiefe Verbundenheit des Rahdener Künstlers mit religösen Themen. Schwere künstlerische Kost also? Für den, der im Galeriegang Erfrischung für Auge und Seele sucht, sicherlich. Für den aber, der in die Geschichte eintauchen möchte, dessen Vorstellungskraft über das Geschehene hinausgeht, offenbart sich hier die Mischung einer ganz individuellen Technik mit der ebensolchen Vergangenheitsauseinandersetzung.









